Nach acht Toren Vorsprung: Zweite holt nur einen Punkt

Positiv formuliert könnte man sagen, dass die zweite Mannschaft des HSV nach dem erlösenden Sieg am vergangenen Wochenende nachgelegt und im Nachholspiel bei der HSG Velbert/Heiligenhaus den nächsten Punkt geholt hat. Doch nach acht Toren Vorsprung ist das 20:20 (15:8)-Unentschieden eindeutig zu wenig.

Zumal am kommenden Wochenende mit dem Turnerbund Wülfrath II und der TG 81 Düsseldorf zwei direkte Konkurrenten aufeinandertreffen, von denen also mindestens einer Punkten wird. Die Rothosenreserve steht hingegen im Duell beim Tabellenvierten Kettwiger SV vor einer hohen Hürde. Im Abstiegskampf könnte sich also noch einmal alles näher zusammenschieben.

Dementsprechend wären zwei Punkte eine noch bessere Ausbeute gewesen – und nach denen sah es eine ganze Weile lang aus. Schon in den ersten 23 Minuten erspielte sich der HSV im Emka-Sportzentrum einen Drei-Tore-Vorsprung, seine beste Phase sollte aber noch folgen. Aus dem 10:7 wurde bis zur Pause ein 15:8-Vorsprung, direkt nach dem Wechsel sogar 16:8.

Niemand konnte ahnen, dass in dieser allgemein sehr torarmen Partie nur noch vier weitere Dümptener Treffer folgen sollten. Velbert/Heiligenhaus verkürzte durch einen 4:0-Lauf war auf 16:12, doch beim Stand von 18:13 eine Viertelstunde vor dem Ende schien noch alles okay zu sein.

Mit zwei Toren verkürzte die HSG erneut, doch Dominik Euler verschaffte seiner Mannschaft mit dem 19:16 wieder etwas Luft. In der zerfahrenen Schlussphase gelang den Hausherren zweimal der Anschlusstreffer. Zwischenzeitlich stellte Daniel Strenger noch einmal auf plus zwei, doch in der letzten Minute glich Velbert aus.

Aufstellung: Reime, Brix-Kersten – Hellmich (5), Ader (4/2), D. Strenger (3), Auf’m Kamp (2), Göckus (2), Längler (2), Euler (1), Grewe (1), Alexius, Liebsch, Märker

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