Rothosen jubeln auch beim Tabellendritten der Oberliga

Nach den Ergebnissen der vergangenen Wochen hatte Ralf Trimborn, Trainer der ersten Mannschaft beim HSV, schon nach dem Remis gegen die HSG VeRuKa prophezeit, dass in der Oberliga aktuell wieder alles möglich ist und seine Mannschaft nun auch wieder gegen Teams gewinnen kann, wo man in der Hinrunde noch nicht von zu träumen gewagt hätte. Und er sollte Recht behalten. Beim Tabellendritten Adler Königshof setzten sich die Rothosen mit 31:26 (15:14) durch und feierten zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Arbeit an klaren Strukturen und Abläufen macht sich im Spiel des HSV immer mehr bemerkbar. Auch die Deckung wird immer besser. Die etwas offensivere Ausrichtung machte sich bezahlt, weil damit Königshofs Linkshänder Elias Eiker phasenweise aus dem Spiel genommen werden konnte.

So erspielten sich die Gäste in der ersten Hälfte bereits einen Vorsprung von bis zu sieben Toren. Angeführt von Carsten Ridder funktionierte der Angriff vor allem mit Patrick Höppner (vier Tore in den ersten 18 Minuten) und Maik Ditzhaus (3) gut. Danach allerdings kassierten die Rothosen vier Treffer in Serie und bis zur Pause schmolz der Vorsprung sogar auf nur noch ein Tor. Der zweite Anzug funktionierte nicht richtig.

Zwar schluckte der HSV gleich nach dem Wiederanpfiff den Ausgleich zum 15:15, danach verhinderte er aber, dass Königshof das Spiel komplett drehte. Bis zur 36. Minute warfen die Mülheimer wieder einen Vorsprung von drei Treffern heraus (19:16). Königshof gelang noch zweimal der Anschluss, doch erneut fielen drei Dümptener Tore in Folge, die rückblickend die Vorentscheidung bedeuteten. Näher als 22:25 kamen die Hausherren nicht mehr heran, während die Gäste mit weiteren Treffern endgültig alles klar machten.

Mit Christopher Kuhl konnten wir kurzfristig einen weiteren Spieler für den Rückraum gewinnen. Zudem gab Dominik Gernand, letzte Woche schon in der zweiten Mannschaft aktiv, sein Comeback für die Rothosen.

Da auch die Konkurrenz gepunktet hat, muss unsere Mannschaft weiter dranbleiben. Nach Ostern geht es ausnahmsweise schon freitags am 10. April daheim weiter gegen die HSG Hiesfeld/Aldenrade.

Aufstellung: Kretschmer, J. Strenger – Höppner (8), Anhalt (6), Ditzhaus (4), Ridder (4), Peterson (3), Heiming (2), Klaus (2/1), Munke (2), Christ, Gernand, Kohl, Michalski

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