HSV II: Drei Tore vorn, fünf hinten, Ausgleich – aber kein Happy End

Es war eine echte Berg- und Talfahrt für unsere zweite Mannschaft, die schon fast verloren schien und nach einer späten Aufholjagd dann tatsächlich ohne Happy End endete. Mit 28:29 (15:15) musste sich die Rothosenreserve im Heimspiel gegen Mettmann-Sport II geschlagen geben.

In den ersten 20 Minuten entwickelte sich ein vom Ergebnis her offenes Spiel, bei dem keine Mannschaft mit mehr als einem Tor in Führung lag. Das änderte sich dann, als der HSV das 12:10 und später sogar 14:11 erzielte. Es war der Grundstein für den 18:15-Pausenvorsprung.

Der zweite Durchgang begann aber denkbar schlecht mit drei Gegentreffern. Weil der erste Siebenmeter in Hälfte zwei nicht reinging, legte Mettmann das vierte Tor nach und ging in Führung. Beim 21:20 lag der HSV zum letzten Mal vorne, kassierte aber gleich wieder drei Treffer in Folge. Nach dem 23:24 waren es sogar vier hintereinander. Fünf Tore Rückstand und nur noch fünf Minuten und 40 Sekunden auf der Uhr.

Mit einem verwandelten Siebenmeter von Hendrik Hartmann begann aber eine späte Aufholjagd. Erst traf Daniel Strenger doppelt, dann Vassily Liebsch zweimal – Ausgleich! Doch das Happy End blieb aus, denn die Gäste schnappten sich mit einem Treffer 16 Sekunden vor dem Ende doch noch den Sieg.

Aufstellung: Vorwerk, Reime – Termer (6), Euler (5), Göckus (4), Hartmann (4/2), Grewe (3), Alexius (2), Liebsch (2), D. Strenger (2), Auf’m Kamp, Längler

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