Gute 38 Minuten reichen im Duell gegen den Tabellenersten nicht
Etwa 38 Minuten lang durfte die erste HSV-Mannschaft davon träumen, vielleicht doch unerwartet etwas im Duell gegen den Oberliga-Spitzenreiter TuS Lintorf mitzunehmen. Doch der machte es in der Endphase doch noch recht deutlich und gewann an der Boverstraße mit 33:25 (19:16).
Denn nach besagten 38 Minuten betrug der Abstand beim Stand von 20:23 lediglich drei Tore und der HSV war zumindest noch im Spiel. Das Gefühl, dass die Gäste noch eine Schippe würden drauflegen können, täuschte aber nicht. Mit sieben Toren in Folge machten sie den Sack zu.
Dem HSV fehlte in der Offensive die nötige Durchschlagskraft, während den Ratingern auch das ein oder andere einfache Tor gelang. „Hätten wir sie unter 30 Toren gehalten, wäre vielleicht länger etwas drin gewesen“, meinte hinterher Trainer Ralf Trimborn, obwohl er mit der Abwehrleistung im Großen und Ganzen einverstanden war.
Aufbauen müssen die Rothosen vor allem auf der ersten Halbzeit, die im Duell gegen den Tabellenersten die deutlich bessere war. In den ersten 30 Minuten konnte sich Lintorf noch nicht entscheidend absetzen. Diese Ansätze gilt es nun mitzunehmen in das schwere Auswärtsspiel beim TSV Kaldenkirchen am kommenden Samstag sowie das wichtige Heimspiel eine Woche später gegen die Turnerschaft Grefrath.
Aufstellung: Kretschmer, J. Strenger, Brysch – Höppner (7), Heiming (4), Ditzhaus (3/3), Märker (3), Munke (3), Christ (2), Brümmer (1), Helfrich (1), Muscheika (1), Michalski, Peterson
