Rothosen feiern Arbeitssieg gegen Lobberich
Puuh, das war ein echter Arbeitssieg der Rothosen, die sich im zweiten Heimspiel der Saison am Ende einen 36:33 (17:15)-Sieg über den TV Lobberich erkämpften und unter dem Strich auch verdienten.
Allerdings wird die Partie mit Sicherheit nicht in die Riege der glanzvollsten HSV-Siege eingehen. „Ich bin natürlich glücklich darüber, dass wir das Spiel gewonnen haben, aber zufrieden bin ich aufgrund der Art und Weise nicht“, meinte Trainer Rüdiger Winter.
Dabei sah es in der ersten Halbzeit noch recht gut aus, als die Rothosen aus dem 3:3 ein 8:3 machten. Zwei gut abgeschlossene Gegenstöße von Leon Kampermann und ein paar tolle Zuspiele von Fabian Gorris ließen die Dümptener Zuschauer jubeln. Doch schon nach einer Viertelstunde war Lobberich wieder dran – nur noch 9:8. Gegen Ende der ersten Halbzeit gelang den Gästen sogar der Ausgleich und der HSV ging nur mit etwas Glück mit einem 17:15-Vorsprung in die Pause.
„Wir haben die Führung wieder verspielt durch eigene technische Unzulänglichkeiten. Diese Kopflosigkeit wird uns noch den ein oder anderen Punkt kosten, wenn wir das so beibehalten“, sagte der Coach hinterher.
Nach der Pause gerieten die Hausherren sogar in Rückstand, stemmten sich dann aber mit einigen wichtigen Treffern gegen die drohende Niederlage. Aus 19:20 wurde innerhalb weniger Minuten 26:21! Lobberich steckte zwar nicht auf, kam noch mehrfach bis auf drei Tore heran, doch den Sieg vor heimischem Publikum ließ sich der HSV nicht mehr entreißen.
Am Ende stehen zwei wichtige Punkte für die Tabelle und die ein oder andere entscheidende Erkenntnis. „Man kann eigentlich nicht 33 Tore zu Hause gegen diese Mannschaft kassieren, das sind sechs, sieben zu viel“, meinte Rüdiger Winter. Ein Sonderlob verdiente sich Patrick Höppner, der neben seinen fünf Toren auch in der Abwehr und als Spielmacher überzeugte. „Er kommt zumindest auf Ideen und versucht Dinge.“
Weiter geht es für den HSV am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in Kerken mit dem Duell gegen die zweite Mannschaft des TV Aldekerk.
Aufstellung: Maile, Lagerpusch – Gorris (7/2), Ellwanger (6), Höppner (5), Gernand (4), Göckus (4), Kampermann (4), Kohnen (4), Peterson (2), Brümmer, Heiming, Munke
