Handball in Mülheim an der Ruhr

Derbysieg der Rothosen zum Saisonstart

Dieselbe Prozedur wie letztes Jahr? Wie schon in der vergangenen Saison ist die erste Mannschaft des HSV mit einem Derbysieg über die HSG Mülheim in die Verbandsliga-Saison gestartet. Trotz starker Gegenwehr der Spielgemeinschaft setzten sich die Rothosen letztlich verdient mit 32:26 (12:14) durch. Die Entscheidung fiel aber erst in den letzten 20 Minuten.

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Der Spielbericht aus der WAZ/NRZ Mülheim vom 18. September:

Der HSV Dümpten hat im Mülheimer Verbandsliga-Derby die HSG Mülheim mit 32:26 geschlagen. Das Ergebnis ist am Ende deutlicher als es der Spielverlauf war. Denn bis zur zweiten Halbzeit dominierte der Gastgeber die Partie an der Von-der-Tann-Straße. Am Ende hatten dann aber doch die als Favorit geltenden Dümptener die Nase vorn.

Das Spiel wurde von Beginn an von beiden Mannschaften - wie es sich in einem Derby gehört - relativ hart geführt. Nach etwa zehn Minuten hatten die Unparteiischen bereits die gelben Karten aufgebraucht und auf beiden Seiten jeweils zwei Zeitstrafen verteilt. Davon eher unbeeindruckt zeigte sich die Mülheimer Spielgemeinschaft, die sich gut ins Spiel kämpfte. Nach 15 Minuten in der ersten Halbzeit stand es 9:4 für die HSG. Insbesondere Dominik Rosin, der direkt die ersten drei HSG-Treffer erzielte, trug mit seinen Toren zur Führung bei. In die Halbzeitpause ging das Team von Trainer Daniel Hellenbrandt noch mit einem Zwei-Tore-Vorsprung. „Wir sind zunächst nicht gut ins Spiel gekommen. Gerade zu Beginn der ersten Halbzeit war die HSG viel giftiger als wir“, kommentierte dies HSV-Trainer Oliver von Ritter.

In den ersten zehn Minuten der zweiten Spielzeit kam der HSV dann immer wieder auf ein Tor heran. In der 40. Minute kippte das Spiel zugunsten der Dümptener. Durch ein Tor von Veit Wrobel gingen sie erstmalig in Führung (18:19). „Wir haben dann endlich den Kampf angenommen und sind darüber wieder ins Spiel gekommen“, so von Ritter. Zwar konnte die HSG noch einmal auf 21:21 ausgleichen, danach schlichen sich aber zu viele kleine Fehler ein, welche der HSV gnadenlos ausnutzte und auf 26:22 davonzog. „Ich glaube schon, dass es ein Vorteil für uns gewesen ist, dass wir insgesamt breiter aufgestellt sind“, sagt der Dümptener Trainer. Gerade in der zweiten Halbzeit habe er dadurch mehr durchwechseln können. Zudem habe auch Torhüter Andre Lagerpusch besser ins Spiel gefunden.

Von Ritter findet nach dem Spiel auch lobende Worte für den Mülheimer Konkurrenten. Zurecht, denn das erste Saisonspiel war alles andere als ein Spaziergang für seine Mannschaft. „Ich bin noch fix und fertig und froh, dass wir das Spiel noch gedreht haben.“ Auch der ausgelassene Jubel der „Rothosen“ nach dem Abpfiff lässt wohl darauf schließen, dass die Erleichterung über den Sieg doch groß ist.

Bei der HSG machte sich hingegen nach dem Spiel Ernüchterung breit. „Wir haben zu Beginn eine richtig gute Leistung gezeigt“, sagt HSG-Trainer Daniel Hellenbrandt. „Das ist natürlich schade, dass wir uns am Ende nicht dafür belohnen konnten.“ Zumindest 40 Minuten lang war seine Mannschaft der Überraschung nahe und konnte die Dümptener mehr als nur ein bisschen ärgern. „Aber bei uns reicht es einfach noch nicht für 60 Minuten“, so das Fazit des enttäuschten Trainers. Eine Ursache für den Einbruch seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit zu benennen, fällt ihm schwer. Mit Sicherheit spiele aber auch der eine oder andere Wechsel eine Rolle. Zumindest zeige die Leistung gerade der ersten Halbzeit doch, welches Potenzial in seinem Team stecke und was theoretisch noch möglich ist in dieser Saison. (Mareike Lickfeld)

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HSV erreicht zweite Pokalrunde

Den frühen Pflichtspielauftakt hat unsere erste Mannschaft erfolgreich gemeistert. SIe gewann das Duell beim Landesligisten SV Schermbeck aufgrund einer starken ersten Halbzeit verdient mit 30:28 (16:10) und ist damit in die zweite Runde des HVN-Pokals eingezogen. Nächster Gegner in diesem Wettbewerb wird der Nordrheinligist SG Ratingen - eine interessante aber freilich auch äußerst schwierige Aufgabe für die Rothosen.

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Der HSV machte in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel und zog zwischenzeitlich von 9:6 auf 14:6 davon (24.). Auch in der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel blieb der Spielstand klar (23:15). Auch aufgrund vieler Wechsel verlor der HSV im letzten Spielabschnitt etwas den Faden. Schermbeck gelangen vier Treffer in Serie zum 23:19. Die Dümptener legten noch einmal zwei Tore drauf (26:20), doch wenig später erzielten die Hausherren erneut drei Tore in Folge, so dass sie beim Stand von 28:26 wieder in Schlagdistanz waren. Mit dem 29:26 durch unseren Neuzugang Jan Niklas Sinnwell und dem 30:27 durch Michele Potschka war die Entscheidung aber gefallen.

Sollte Ratingen gewinnen - wovon wir ausgehen - haben wir in der zweiten Runde als klassentiefere Mannschaft Heimrecht. Gewinnt Kaldenkirchen, dann müssen wir auswärts 'ran.

Aufstellung: Raths, Lagerpusch - Helfrich (9/2), Neikes (7), Auf'm Kamp (3), Hellmich (2), Michalski (2), Lohr (2), Sinnwell (2), Grewe (1), Potschka (1), Wrobel (1), Anhalt, Merten

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Sechs Neue bei den Rothosen

Unser Trainer Oliver von Ritter (auf dem Foto hinten links) hat im Beisein unseres Hauptsponsors Ingo Thaler (hinten rechts) die neuen Spieler unserer ersten Mannschaft vorgestellt. Dies sind (hinten von links) Niklas Sinnwell (HC Wölfe Nordrhein), Kevin Michalski (SG Unterrath) und André Lagerpusch (HSG RW O. TV) sowie (vorne von links) Justin Märker, Philipp Anhalt (beide SG Überruhr A-Jugend) und Tobias Klasen (Turnerbund Oberhausen). Herzlich willkommen (zurück) in Dümpten!